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Anakin Thunder in Red of Goblin’s Fountain, Rüde, rot-weiß mit tan |
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Apache Red Cloud of Goblin’s Fountain, Rüde, rot-weiß mit tan |
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Die unten aufgeführten acht Welpen kamen in unserem A-Wurf zur Welt. Bitte klicken Sie den Namen des Hundes an, um weitere Informationen über ihn zu erhalten. Selbstverständlich befinden sich auch Bilder auf den einzelnen Seiten unseres Nachwuchses.

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Am 17.05.2002 erblickte unser A-Wurf das Licht der Welt. Eigentlich hatten wir zu diesem Zeitpunkt, es handelte sich um einen Freitag, noch gar nicht mit den Welpen gerechnet. Der ausgerechnete Wurftag war der Montag darauf, also drei Tage später. So aber durften wir das aufregende und einmalige Ereignis schon am 60. Tag von Faiths Trächtigkeit erleben. Kurz nach 17 Uhr,
ich mähte gerade den Rasen und wir waren eben von einem kurzen Spaziergang mit Faith und Shane zurück gekommen, klopfte Andrea hektisch an die Scheibe der Verandatür. Ich ließ natürlich alles stehen und liegen und eilte hinein - Faith hatte gerade damit begonnen, sich ein schönes Nest zu bauen. Es dauerte nicht lange, die ersten Presswehen setzten ein und ein riesiger grüner Schwall ergoss sich in die Laken der Wurfkiste. Nach kurzer Zeit erblickte unser “Weißköpfchen” Admiral Nelson das Licht der Welt, der erste Border Collie of Goblin’s Fountain! Er bereitete den Weg für seine Geschwister, die gerade zu Beginn in zügigem Tempo hervorkamen (nach 20 Minuten waren schon 4 Welpen geboren!). Faith machte alles alleine, wenn ein neuer Welpe anzukommen schien, packten wir lediglich die anderen in einen vorbereiteten Karton mit Wärmflaschen darin, um zu verhindern, dass Faith durch die Wehen versehentlich auf einen Welpen tritt. Die letzten Babies ließen sich dann ein wenig Zeit, um 2100 Uhr war die Geburt von 8 gesunden, wunderschönen Welpen abgeschlossen. Als wir die nun doch sehr große Familie dort liegen sahen, konnten wir uns eine Freudenträne nicht verkneifen, alles war so aufregend und die zufriedenen neuen Erdenbürger genossen es an der Milchbar ihrer Mama sichtlich. Ein richtiger bunter Haufen lag da vor uns, schwarz-weiß, tricolor und rot-weiß mit tan waren
vertreten. Die Erleichterung, dass alles so wunderbar geklappt hatte, war groß und wir sind sehr glücklich, dass alle 8 gesund und munter ihr Leben angehen konnten. Die Aufteilung der Geschlechter war ausgeglichen, 4 Hündinnen und 4 Rüden sollten fortan um den besten Platz an Mamas Bauch streiten. Die Geburtsgewichte lagen zwischen 280g und 360g, also alles im normalen Bereich. Schon nach einer Woche hatten alle ihr Geburtsgewicht verdoppelt, Faith hatte ausreichend Milch für die kleine Bande produziert. Dies war allerdings auch kein Wunder bei der Menge an Futter, welches sie während der ersten Wochen vertilgte. Unglaublich zu beobachten war für uns, wie Faith ohne Schlaf dermaßen lange unermüdlich ihrer Aufgabe als Mutter nachging. Putzen - Stillen - Putzen - Stillen - ... - so ging das den ganzen Tag und die ganze Nacht. Zumindest die ersten 14 Tage, denn als wir ab dem 15. Tag begannen, einmal am Tag Tartar zu reichen, weigerte sie sich, den Kot der kleinen Bande zu essen - die ruhige Zeit des passiven Beobachtens war für uns Züchter nun vorbei. Man kann sich wirklich nicht vorstellen, wie viel Kot so ein kleiner Kerl absetzt - und bei dem Gedanken, dass Faith das die ganze Zeit vorher gegessen hatte...aber das wollen wir hier nicht vertiefen. Nun
kamen sechs anstrengende, aber unvergesslich schöne Wochen für Andrea und mich. Um den 12. Tag öffneten alle ihre Äuglein, kurz darauf kamen die ersten Gehversuche. So mancher Auffahrunfall in der Wurfkiste folgte, so richtig wollten die vier Dinger unten dran nicht funktionieren - Aber mit Beginn der 3. Woche legten die putzmunteren Kerlchen richtig los. Das Gewicht wuchs rasend schnell an, beim Wachsen konnte man quasi zusehen und immer mehr Lärm kam aus der Wurfkiste. Ab der vierten Woche fütterten wir neben der täglichen Portion Tartar auch Babyfutter - Royal Canin Starter Puppy. Am Anfang war es nicht der Renner, Mutters Milch war wohl etwas schmackhafter. Aber bald waren die Fütterungen richtige Highlights bei den Welpen, gab es Instant Welpenmilch, so war eine riesige Sauerei in der Wurfkiste vorprogrammiert. Mancher setzte sich in das Gefäß mit der Milch und die Geschwister freuten sich hinterher, wie gut der Kamerad schmeckte. Oftmals haben wir mit Tränen der Freude und der Rührung vor der Wurfkiste gesessen, unser kleines Völkchen war einfach zu goldig. Um ehrlich zu sein, so manchmal hätte man die kleinen Teufelchen aber auch auf den Mond schießen können. Besonders das Hineinlegen der Zeitung für die Geschäfte der kleinen Damen und Herren geriet zum großen Spaß für die Bande, weniger für uns. Schlimmer noch war das Entfernen, denn kaum ging man an die Wurfkiste, kamen alle mit großem Hallo angeflitzt. Lustig
war es zum Beispiel auch, wenn uns (vorzugsweise die “rote Fraktion”) einige Welpen damit beglückten, dass sie die gerade gegebene Wurmkur auf unserer Hose verteilten.
Ab der fünften Woche war die kleine Meute dann den ganzen Tag draußen im Welpenauslauf. Jeden Tag wurde ein neues Objekt in den Auslauf gebracht, um sie ständig mit neuen Dingen zu konfrontieren. Etwa zweimal in der Woche gab es ein richtiges neues “Highlight”, wie einen Tunnel, ein Bällchenbadzelt oder auch eine winzige Wippe. Nelson erkor diese zu seinem bevorzugten Aufenthaltsort aus und freute sich riesig, wenn ihn zwei Genossen schaukelten. Apache hielt sich besonders gerne im Bällchenbadzelt auf, vorzugsweise, wenn zwei andere Lieblinge die Kordeln des Zelts als Ziehtau benutzten und das Kerlchen dann, im Häuschen sitzend, quer durch den Auslauf zogen. Jeder Welpe entwickelte seine Eigenarten, hatte seine Lieblingsspielzeuge (Linus etwa einen Gummigockel) und richtige kleine Hundepersönlichkeiten wuchsen heran. Spannend waren, besonders auch für die Züchter, die Ausflüge zu großen Wiesen oder an einen Bach mit
Brücken darüber. Alles sprengte in eine andere Richtung und manchmal hatten wir große Mühe, die Entdecker wieder einzufangen. Unvergessen bleibt auch die Fahrt zur Augenuntersuchung zu Dr. Stieff nach Mühlhausen. Etwa 50 Praxisprospekte fielen der tobenden Meute zum Opfer, Kabel konnten wir noch in Sicherheit bringen. So viele Zewarollen wie an diesem Tage hatten wir vorher wohl in unserem ganzen Leben nicht verbraucht, es schien, als hätten sich alle ihre Geschäftchen für diesen Raum aufgespart.
Unzählige Geschichten könnten wir hier noch erzählen, insgesamt gingen die 8 Wochen aber viel zu schnell vorbei. Wir fragten uns schon, wo die ganzen Tage geblieben waren, als wir, Samstag abends, den ersten Welpen schweren Herzens in sein neues Heim entließen. Andrea weinte wie sonst nur beim Schauen von Braveheart mit Mel Gibson, und auch ein gestandener 27 jähriger junger Mann konnte ein paar Tränen nicht unterdrücken. Wundervolle 8 Wochen lagen hinter uns, der Schlafmangel fiel nicht ins Gewicht und wir waren und sind sehr glücklich, dass wir unseren A-Wurf in liebevolle und engagierte Hände übergeben konnten. Allen Besitzern von unseren Welpen gilt unser Dank, unsere besten Wünsche begleiten Euch!
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